Willkommen auf meinem Blog!

Es ist kein Geheimnis: Ich liebe es, zu schreiben und ich liebe es, draußen zu sein. In Feld, Wald und Garten gibt es so viel zu entdecken. In einer Rezension zu meinem ersten Kinderbuch "Alte Geheimnisse und andere Geschichten vom Lande" stand:

"Mit viel Begeisterung für die Natur und viel Liebe für das Detail beobachtet Sybille Tetsch ... die kleinen, leisen und unscheinbaren Dinge, die sich im Wandel der Jahreszeiten in einem Garten am Dorfrand abspielen."

 

Ja, es sind die kleinen und leisen Dinge, die mich faszinieren. Warum? Ich glaube, weil es die Dinge sind, die nichts kosten, die wir jeden Tag haben können, um uns daran zu erfreuen und die wir doch viel zu oft mit Füßen treten.

Entdeckt diese Dinge für Euch, lernt, sie wieder neu zu sehen und zeigt sie Euren Kindern, denn nur was man liebt, das achtet und bewahrt man.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern auf dieser Seite!


Gartengeschichten oder Garten und Geschichten


Proschim, den 05. September 2022

 

Wenn Du meinen Blog regelmäßig liest, weißt Du, wo ich wohne. Für alle anderen: Ich bin in der Lausitz zu Hause. Ein Landstrich, der noch vor 100 Jahren sagenhaft schön war. Der Boden ist hier arm, aber durch das Heideland sprangen lustige Bäche und der Grundwasserspiegel befand sich nahe der Bodenoberfläche. Viele Teiche, auch direkt in unserer Nachbarschaft, wurden bewirtschaftet oder luden zu Kahnfahrt und Naturgenuss ein. Und selbst unser berühmtester Heimatschriftsteller, Erwin Strittmatter, konnte sich erinnern, dass er gemeinsam mit seinem Großvater aus den Proschimer Teichen die Teichrosen in die Kreisstadt brachte: "Wir hatten eine Kiepe voll Freude in die kriegsgraue Fabrikstadt geschleppt ..." (Erwin Strittmatter "Die blaue Nachtigall", Aufbau Taschenbuch)

Es gibt ein sorbisches Sprichwort, nachdem Gott die Lausitz erschaffen haben soll, aber der Teufel die Kohle unter ihr vergraben hat. 

Die Lausitz war immer ein armer Landstrich. Mit dem Abbau des vom Teufel versteckten Bodenschatzes begann der Aufschwung. Es entstanden Industriearbeitsplätze und mit ihnen kam Geld in die Gegend. Ob es den Menschen wirklich besser ging und sie zufriedener wurden, sei dahingestellt. Was der Bergbau aber zurück lässt, ist eine geschundene Landschaft.

Wurde die Braunkohle anfangs noch in Schächten unter Tage abgebaut, sind es heute riesige Tagebaue, die sich in die Landschaft fressen. Und damit die immer tiefer gelegenen Kohleflöze gewonnen werden können, fördern Hunderte Pumpen das Grundwasser an die Oberfläche. Das einst sumpfige Land steht im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Trockenen.

Von den einst so vielen Wasserflächen ist allein der Spreewald als Landschaft geblieben, die allerdings ohne eine gute Portion Wasserzuschuss in den heißen Sommern auch ziemlich trocken daher kommen würde. 

Die Technikverliebten und -gläubigen sind der Meinung, die Lausitz wieder in eine Seenlandschaft verwandeln zu können und würden mich wahrscheinlich als miesepetrigen Schlechtmacher hinstellen, wenn ich dem widerspreche. Eine künstliche Seenlandschaft und noch dazu die größte Europas soll durch das Fluten der Restlöcher entstehen. 

Und nun beginnen die Probleme. Der - auch durch die Braunkohleverstromung - immer schneller fortschreitende Klimawandel mit seinen heißen Sommern und den fehlenden Niederschlägen lässt Flutungspläne der Seen lächerlich erscheinen. Zudem verdunsten die riesigen Wasseroberflächen mehr des kostbaren Wassers als zuläuft. Die Seeufer werden instabil und müssen gesperrt werden ...

Aber all das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen ...

Lass uns ganz zum Anfang zurück: ein sagenhaft schöner Landstrich! Im wahrsten Sinne des Wortes gab es in der Lausitz viele Sagengestalten. Vor allem die Minderheit der hier beheimateten Sorben liebte diese Landschaft und schenkte ihr unzählige Sagengestalten, die diesen Landstrich auch so liebenswert machten.  

Mit dem Bergbau kamen pragmatische Menschen, die Dinge brauchten und benutzten, die einen bestimmten Zweck erfüllen, aber nicht wirklich schön sein mussten. Vielleicht können Menschen, die mit der Zerstörung ihrer Heimat ihr Geld verdienen, auch nicht wirklich Schönes erschaffen.

In der zu Ende gehenden Ära des Bergbaus werden nun allerorten Denkmäler aufgestellt, die an die Hochzeit der Braunkohle und an die zugegeben tollen Ingenieurleistungen erinnern sollen. Vorzugsweise sind das alte Baggerschaufeln oder ganze Baggerschaufelräder, die nun vor sich hin rosten. Schönheit liegt, wie immer, im Auge des Betrachters. Ich finde sie nicht schön!

Und jetzt hast Du lange genug gewartet und gelesen. Hier kommt, nun endlich, der Kern des Blogbeitrags. Um den rostenden Giganten etwas Schönes entgegenzustellen, ist in meinem Garten liebenswerte Rostdekoration eingezogen.

 

 

 

Das bayrische Familienunternehmen Saremo Metalldesign fertigt wundervolle Deko-Artikel für Haus und Garten. Vom niedlichen Vögelchen über robuste Pflanzgefäße hin zu riesigen Paravents - für jeden ist etwas dabei. Der Garten wird zur Bühne und Ausstellungsraum und als Vertragshändler verkaufen wir im Hofladen unseres Restaurants Schmeckerlein die wunderbaren Dinge, die Garten, Tisch oder Fensterbank einen unverwechselbaren Charme verleihen.

 

Jeder Garten ist ein wunderbarer Ort, der viel von dem Menschen erzählt, der ihn angelegt hat. Für mich symbolisieren die rostigen Schönheiten auch Vergänglichkeit, die im Laufe eines jeden Gartenjahres unweigerlich dazu gehört.

 

Dieser Post enthält Werbung wegen Verlinkung. Die Werbung ist nicht beauftragt und unbezahlt, kommt aber von Herzen.

 


Proschim, den 30. August 2022

 

Endlich! Endlich hat es geregnet. ... und nein, nicht nur die berühmten drei Tropfen, die gar nicht auf der Erde ankommen und bei denen unser Kater Paulchen einfach unter dem alten Birnbaum liegen bleibt, in der Gewissheit, dass sein Pelzchen trocken bleiben wird.

64 mm waren es insgesamt. Ich konnte hören, wie die Sträucher und Stauden aufatmeten und sehen, wie die Gräser ihre häßlich braunen Kleider in grüne umtauschten, um auf der Party nach dem Regen zu tanzen.

Nein, unsere alten Apfelbäume wird dieser Niederschlag nicht mehr retten und auch die Douglasien werden uns über kurz oder lang verlassen, aber das ist eine andere Geschichte.

Der Sommer, der so unbarmherzig glühend und heiß war, neigt sich dem Ende entgegen.

 

Und trotz allem gab es sie auch in diesem Jahr, die scheinbar schwerelosen Stunden. Unbeschwerte Stunden, die wir mit Freunden und Gästen unterm Sternenhimmel verbracht haben. Oder die leisen Stunden, allein, die nackten Zehen im Gras, die Sonne auf der Haut, lesend im Garten, eine kurze Pause vom Wasser schleppen oder Schläuche weiter legen.

 

 

Und nun, zum Höhepunkt des Gartenjahres, wäre doch ein Weinfest genau das Richtige. In einer der letzten warmen Nächte zusammen sitzen, um zu feiern, zu trinken und zu plaudern. Wenn es sein muss in unsere roten, flauschigen Decken gewickelt und davon zu sprechen, worum es im Leben eigentlich geht.

Sind wir neugierig geblieben oder haben wir aufgehört über den eigenen Tellerrand zu schauen? Betrachten wir Neues als Chance oder als Bedrohung? Füttern wir einen wachen Geist oder sind wir unbeweglich im Denken geworden? Wagen wir uns über unsere eigenen Grenzen oder haben wir uns eingemauert? Haben wir noch  Flausen im Kopf und Träume, die verwirklicht werden wollen? Ist uns der Blick für die kleinen Dinge verloren gegangen? Grüßt uns unser morgendliches Spiegelbild mit einem glücklichen und zufriedenem Lächeln? ...

Und wenn so ein Fest nicht zu Ende gehen würde, würden wir vermutlich immer noch draußen sitzen und lachen und trinken und darüber reden, worum es im Leben eigentlich geht.

 


Proschim, den 10. August 2022

 

Vom Glück, einen Teich zu haben

 

In diesem Jahr war der Garten Mitte Juni schon verbrannt und sah aus wie sonst am Ende des Augustes.  Es ist das fünfte Trockenjahr in Folge. Unter unseren Füßen saugen die Pumpen des benachbarten Tagebaues das lebenswichtige Wasser ab und von oben strahlt unbarmherzig die Sonne vom wolkenlosen Himmel.

 

 

Um die Mittagszeit kann ich barfuß nicht mehr die Beete betreten, so heiß ist die Erde. Ich wundere mich immer öfter, wie Pflanzen diese Extreme überhaupt aushalten. Angefeuert durch den Klimawandel glüht der Garten und die Regenwolken machen beständig einen Bogen um unseren Landstrich. Traurig und müde hängen die Blätter der Sträucher. Ohne Feuchtigkeit in sich sind selbst die Brennnesseln kaum mehr der Ort, an dem sich die Raupen der Schmetterlinge satt fressen können. Die Spirale windet sich abwärts. Alles Grün kämpft ums Überleben. Wer wird es am Ende schaffen und wer wird unterliegen? 

 

 

Wasser ist die Grundlage für alles Leben und so ist unser Gartenteich eine Oase geworden. Ganz früh morgens kommen Spatzen, Amseln und Eichelhäher und planschen nach Herzenslust. Wild spritzen Wassertropfen durch die Luft, wenn die gefiederten Badegäste ihre morgendliche Abkühlung nehmen. Igel und Co kommen zum Trinken und die Ringelnatter schlängelt sich elegant durch die Seerosenblätter. Stundenlang sitzen die Frösche bewegungslos und warten auf vorbeikommende Insekten, um mit Riesensätzen in die Sicherheit ihres nassen Heimes zu springen, wenn ich schwere Gießkannen am Teich vorbei schleppe. Wie kleine Drachen aus vergangenen Zeiten ziehen Kammmolche ihre Bahnen und am Schilf schaukeln Libellen über glitzerndem Wasser.

 

 

Ab Juni schwebten auch wieder die kleinen Laternen der Glühwürmchen lautlos durch den Garten. Und wer genau hinhört, dem flüstern sie ins Ohr, dass in einen Garten auch die Unordnung gehört, denn sie benötigen Totholz und eben auch offene Wasserflächen um zu überleben. 


Proschim, den 24. Juni 2022

 

Sommersonnenwende ... gibt es eine schönere Zeit, um im Garten zu sitzen? Unser Lieblingsplatz ist unter den alten Apfelbäumen. Der große Tisch lädt ein und so manches italienische Sommerfest hat er schon erlebt.

Nun sind sie da, die lauen Sommerabende, begleitet vom Schnaufen des Igels unterm Forsythienstrauch und dem Abendlied des Amselhahns. Wir sitzen bei einem Glas Wein, bis die Fledermäuse ihre lautlosen Muster in den dämmrigen Himmel fliegen. Und vielleicht werden sogar die Glühwürmchen auf Brautschau gehen. 

Eigentlich liebe ich diese Jahreszeit. Die langen Tage, die frühen Morgen, den Müßiggang der heißen Stunden. In diesem Sommer sieht der Junigarten allerdings eher wie der im August aus. Die Pumpen des benachbarten Tagebaus stehlen das Wasser unter unseren Füßen und die Sonne glüht unbarmherzig vom wolkenlosen Himmel. Gut, wenn man einen Sitzplatz im Schatten erwischt. Kater Paulchen kann dem nur zustimmen, denke ich. Die einfache Eichenbohle am Teich, die auf zwei gemauerten Sockeln ruht, hat er sich oft reserviert. Wovon er wohl träumt?

 

 

 

Hinten, im süd-östlichstem Eck des Gartens, wartet der alte Stuhl, der aus einer geschlossenen Gaststätte stammt, auf Besuch. Ich werde da sein, gern, wenn die Tage glutheiß und die Nächte warm geworden sind.

Ein alter Reif eines ausgemusterten Wagenrades hält das gepflasterte Rund, auf dem ich den Stuhl platziert habe, zusammen. Auf ein Kiesbett können alle möglichen Steine gelegt werden. Einzige Voraussetzung: Sie brauchen mindestens eine gerade Fläche. Liegen alle Steine an ihrem Platz, füllt feiner Sand die Fugen.

Ich habe insgesamt vier solcher kleinen Rondelle im Garten. Nicht immer findet ein Stuhl Platz darauf, auch einer Schüssel am Wasserhahn oder Pflanztöpfen bietet das gepflasterte Podest eine Bühne.

 

 

Vielleicht nimmst Du ein paar Anregungen für einen eigenen Sitzplatz im Garten aus diesem Post mit.

Ich wünsche Dir einen großen, wunderbaren Sommer! In diesem Sinne genieß die Zeit in Deinen grünen Zimmern! Bei aller Tätigkeit im Garten sollte man aber niemals vergessen:

 


Proschim, den 20. Januar 2022

 

Schön, dass Du auch im neuen Jahr wieder auf meinem Blog vorbeischaust. Ich wünsche Dir ein buntes, fröhliches, spannendes und schönes 2022!

20 Tage ist das neue Jahr schon wieder alt .... An den meisten Tagen war es bis jetzt grau. Wie im letzten Januar lässt der Winter auf sich warten. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, dass gerade wieder eine Pechmarie bei Frau Holle Dienst tut.

Wo sind die kalten Tage, die eine dicke Schneedecke tragen und sich mit einer lachenden Wintersonne schmücken? 

Alles hängt mit allem zusammen. Es waren Kreisläufe, die wunderbar funktionierten, bis wir sie - zuerst sicherlich unwissend - zerstörten. Aber wie heißt es so schön: Unwissenheit schützt vor den Folgen nicht und so werden wir sehen, wie wir mit den Folgen des Klimawandels leben werden müssen. 

Es sind manchmal so düstere Gedanken, die einfach nur lähmen.

Ich wünsche mir, dass meine Geschichten mithelfen, gerade die kleinen Dinge zu sehen, sie zu achten und zu lieben und damit zu bewahren. 

Und weil ich vorhin von Kreisläufen geschrieben habe, passt doch nun eigentlich ein Kranz sehr gut, um freundlich und hell in den Tag zu strahlen.

Auch bei mir trägt der Türkranz aus wilden Weinreben immer noch in der Hauptsache Kiefern- und Koniferenschmuck und ist schlicht in der Gestaltung. 

 

 

Für meinen gute Laune Winterkranz dagegen habe ich als Grundlage die Stacheldrahtpflanze gewählt. Ein paar getrocknete Hagebutten sorgen für Farbe und die verspielten Röschen für etwas zauberhafte Magie. Der Kranz ist auf einen Wellendrahtring gebunden und zum Eintrocknen gedacht. 

 

 

 

Ich lese immer wieder, dass viele von Euch den Frühling herbeisehnen und es kaum erwarten können, endlich wieder die farbenfrohe Blumenpracht im Garten wachsen zu sehen. Der Kreislauf des Jahres hat uns aber auch den Winter geschenkt, um auszuruhen, um Kraft zu schöpfen und innezuhalten. Das Warten scheint aus der Mode gekommen zu sein.

Genieße doch die Zeit zum Träumen, schmiede Pläne und hinterfrage auch das ein oder andere.

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit und wenn Dir meine Kränze gefallen, dann nimm sie gern auf Deine Pinnwand mit.


Proschim, den 08. Dezember 2021

 

Ein eisig kalter Wind fegt ums Haus. Er schneidet in Gesicht und Hände, dabei trägt der Gartenteich nur eine brüchig, dünne Haut. Kein Flöckchen fällt aus den bleigrauen, schweren Wolken. 

Am frühen Morgen, als die Gräser und Büsche noch ihre Raureifkleider trugen, habe ich den ersten Korb Feuerholz ins Haus getragen. Lustig knistern und knacken die Holzscheite. Vielleicht erzählen sie sich Geschichten, von den Vögeln, die in den Baumkronen ihre Jungen aufgezogen haben, erinnern sich an Stürme, die ihre Äste haben brechen lassen, klagen über Hitze und Wassermangel oder fühlen noch einmal den Morgentau auf den Zweigspitzen nach - wer weiß das schon?

Die Katzen Klette und Felix träumen am warmen Ofen sicher ganz andere Geschichten.

Ich liebe es, Feuer im Ofen zu machen. Schon das Sägen und Holzspalten sind Arbeiten, die mich erden. Heute Morgen, auf dem Weg zu unserem Holzlagerplatz, blieb mein Blick am Feuerrot der letzten Rosen hängen. Ich hatte die kleinen Blüten in einer Schale zum Gesteck verarbeitet. Auch sie trugen zauberhafte, weiße Rüschen aus Eiskristallen an ihren Blütenrändern.

Die Drahtkugeln in der Schale sind auch im Feuer geboren und lassen sich recht einfach herstellen. Dazu einfach Zeitungspapier zur Kugel formen und mit Blumendraht wie ein Wollknäuel umwickeln. Anschließend die Kugeln in eine feuerfeste Schale legen und das Zeitungspapier anzünden. Wenn Du noch einige trockene Aststückchen dazu legst, geht es schneller. Sind die Kugeln abgekühlt, einfach die Zeitungsasche ausschütteln und Du kannst mit der Dekoration beginnen. Die Größe der Kugeln bestimmt allein Dein Zeitungs- oder Papiervorrat.

Mit der Zeit bekommen die Drahtkugeln eine rostige Patina, die sie - wie ich finde - noch schöner machen.

Behalte Deine Wärme im Herzen und genieß die ruhige Zeit!


Proschim, den 30. Oktober 2021

 

"Wenn einer eine Reise macht ....", dann gibt es immer etwas zu erzählen und ich bringe außerdem viele Ideen und meistens auch einige neue Pflanzen für meinen Garten mit. 

Ich liebe den Duft und die verschiedenen Wuchs- und Blattformen von Minzen. Bei der Vielzahl der Arten erwacht die Sammelleidenschaft. Im Beet beginnen Minzen aber sofort, ihre neugierigen Triebe in alle Richtungen zu schieben. Sie mäandern durch ihre Umgebung und erobern durch ihren unbändigen Ausbreitungsdrang Wege, Rabatten und Gemüsebeete. Die Schoko-Minze hat in diesem Jahr sogar den Wassertrog unter dem Regenablauf der Dachrinne in Besitz genommen.

Neben faszinierenden Schaugärten, einer unglaublichen Auswahl an Pflanzen und wunderschönen Gartendekorationen, habe ich in der Staudengärtnerei Gaissmayer eine Pflanzvariante für Minzen gesehen, die gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt.

 

Wieder zu Hause angekommen, hat mein Mann bei e-bay verschieden große, alte Emaille-Eimer für mich erstanden. Um später die Namen der Minzen, die den Eimer bewohnen, aufschreiben zu können, einfach eine Fläche mit Abklebeband einfassen und mit Tafellack ausstreichen. Ich habe den Lack 24 Stunden trocknen lassen, bevor ich das gelbe Band wieder entfernt habe. Mit einen Permanent-Marker kann nun der Name der Minze aufgeschrieben werden.

 

 

Ich habe den unteren Bereich des Eimers mit Steinen und Seramis gefüllt. So kann ein Wasservorrat im Eimer den Durst der Pflanzen stillen. Obenauf normale Gartenerde, ein wenig reifer Kompost und die Minze kann einziehen. Noch ein wenig angießen - fertig!  

 

 

Im nächsten Frühjahr, wenn das Brennholzlager leer ist, werde ich Haken in den äußeren, waagerechten Balken drehen und die Eimer mit Ketten in Nasenhöhe aufhängen. Oh, ich freue mich darauf, den Duft der Schokominze oder den der Erdbeerminze ohne Bücken im Vorübergehen zu genießen. Und das Problem mit den mäandernden Trieben ist nun auch im Eimer!

 

Dieser Post enthält Werbung wegen Verlinkung. Sie ist unbezahlt kommt aber aus vollem Herzen.


Proschim, den 12. Oktober 2021

 

Der Oktober ist der Monat des Kürbisses! Überall werden sie angeboten. In jedem Jahr übertreffen sich die Züchter, was Form und Farbe angeht. Knubbelig, kugelrund, riesengroß und klein, weiß, gelb, orange und grün, zum Dekorieren oder als Samtsüppchen auf dem Teller - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich denke sofort an das süßsaure Gewürz-Kürbiskompott, das niemand so zubereiten konnte wie meine Oma. Leider hat keiner aus der Familie das Rezept aufgeschrieben. 

Da das Kochen nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten zählt, bekommen die Kürbisse bei mir eine Bühne. Die Begrüßung am Eingang überlasse ich zwei stattlichen Exemplaren. Kleine Zierkürbisse finden ihren Platz in Körben und Schalen. Zusammen mit dem Rot der Hagebutten, Nüssen, stacheligen Ess- und glänzend braunen Ross-Kastanien sind sie ein wundervoller Herbstschmuck.

 

 

Auch als besondere "Vasen" können Kürbisse eine gute Figur machen. Mit einem scharfen Messer habe ich einen Kreis mit dem Durchmesser des Glases, das später Steckmasse und Wasser beinhalten wird, aus dem oberen Teil des Kürbisses geschnitten. Mit einem Löffel den Kürbis aushöhlen und dabei gleich für den nächsten Oktober-Kürbis einige Kerne zum Trocknen auf die Seite legen.

Glas mit Steckmasse und Wasser einsetzen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Dekorieren und wenn Du meine Vorschläge als Gedankenstützen mit auf Deine Pinnwand nimmst, dann freue ich mich ganz besonders.

 


Proschim, den 28. Juni 2021

 

Der Amselhahn sitzt an diesem warmen Abend wieder hoch oben auf Nachbars schütterer Tanne und singt aus voller Brust. Er genießt, wie ich, die letzten Sonnenstrahlen. Beim abendlichen Gang durch den Garten konnte ich nicht widerstehen. Und so wanderten einige Blütenbälle der Strauchhortensie "Annabell", ein paar noch grüne Brombeeren und Hagebutten der Wildrose "Multiflora" in mein Körbchen.

Die Blütenbälle der Hortensien kann man gut zerteilen und muss für Kränze nicht den ganzen Strauch plündern. Als Unterlage für die unterschiedlich großen Kränze habe ich entblätterte Hopfenranken ineinander verwunden. Und ganz nebenbei fielen auch noch männliche Hopfenblüten für die Kränzchen an.

Mit Bindedraht werden dann kleine Sträußchen der Beeren und Blüten abwechselnd und überlappend an der Unterlage befestigt.

 

 

Ich wünsche Dir eine wunderbare Sommersonnen-Wendezeit. Und vielleicht sind die Kränze Anregung, es selbst zu versuchen.

Wenn sie Dir gefallen, freue ich mich, wenn Du sie pinst.


Proschim, den 22. Juni 2021

 

In meinem Garten wachsen überall Erdbeeren: als Bodendecker vor den Hecken, in den Blumenrabatten, zwischen den Rosen und natürlich auch auf einem großen Beet im Nutzgarten. Ich liebe es, beim Gießen oder Unkrautjäten, beim Streifen durch den Garten oder beim Planen neuer Beete Erdbeeren zu naschen.

 

 

Beim Pflücken denke ich immer an die Geschichte von der Schalmai und dem Krüglein. Könnt Ihr Euch erinnern?

Ein Mädchen geht mit seiner Familie in den Wald, um dort Walderdbeeren zu sammeln. Es findet es mühsam und beschwert sich, weil sich die Erdbeeren unter den Blättern verstecken. Ein kleines Männchen bietet ihr im Tausch gegen ihr Krüglein eine Schalmai. Bläst das Mädchen auf dem Instrument, recken sich die kleinen roten Früchte weit über die Blätter in die Höhe. Doch wohin soll das Mädchen die gepflückten Früchte nun legen? Ihr Krüglein hat das Männchen mitgenommen ...

Mir hat noch niemand so ein Instrument angeboten. Und so muss ich mich bücken und unter die Blätter schauen. Am Ende ist aber auch meine Schüssel voll.

Schließt Eure Augen! Könnt Ihr ihn riechen? Diesen unverwechselbaren Duft, wenn Erdbeeren kochen? Mit einem Spritzer Zitrone und Gelierzucker ist das Herstellen von Erdbeermarmelade ein Kinderspiel. Es ist die schönste Art, den Sommer einzufangen: In einem Glas Erdbeermarmelade!

 

 

 

Und wenn Du die Marmelade nicht nur auf dem Brot magst, kannst Du sie auch einmal mit Nudeln probieren:

 

100 g Penne nach Packungsanweisung kochen. 100 g Erdbeeren putzen und in Scheiben schneiden. Für die Sauce 3 EL Balsamico mit 2 EL Wasser, 50 g Erdbeermarmelade und eine Prise Pfeffer aufkochen. Erdbeeren unterrühren, eine Minute köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nudeln auf einen Teller anrichten, Sauce darüber geben und mit 50 g geriebenen Käse bestreuen. Abschließend mit frischen Basilikumblättern garnieren.

Lass es Dir schmecken!

 


Proschim, den 13. Juni 2021

 

Es ist immer noch heiß! Die Sonne brennt und seit Tagen klettern die Temperaturen verlässlich auf über 35° Celsius. Es gibt nur noch eine Tätigkeit im Garten, die zu tun ist: gießen!

Das Trinkwasser läuft aus Schläuchen, weil uns der Bergbau unser Grundwasser, das in den Erzählungen der Alten in Bächen und Oberflächengewässern plätscherte, unter den Füßen wegpumpt. Und manchmal, wenn ich mich frage, ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt, wenn ich zweifle und nach dem Sinn suche, dann gibt es etwas oder jemanden, der mir zeigt, wofür sich die Mühe lohnt.

In meinem Fall war es heute ein kleiner Gartenrotschwanz - ich verzichte bewusst auf die Genderform, falls es eine SIE war, bin ich sicher, sie fühlt sich einbezogen -.

Der kleine Vogel genoss es sichtlich, vor der Kamera zu posieren. Von vorn und hinten oder doch lieber seitlich...? Besser auf der alten Gießkanne mit dem Kaskaden-Thymian oder lieber in der Weidenblättrigen Birne?

 

 

Und dann gibt es noch meine neuen Freunde. Die zierliche Hildi, das scheue Paulchen II und der selbstbewusste Weißnase, die als Streuner ab und an vorbeischauten und eine kleine Gabe erbaten.

Ich habe sie eingefangen und im Tierheim kastrieren lassen. Nun haben sie beschlossen, in meinem Garten heimisch zu werden oder zumindest regelmäßig vorbeizuschauen.

Ich finde es sofort gemütlich, sobald eine Katze in der Nähe ist.

 

 

Die frechen Spatzen lebten schon lange im großen Forsythienstrauch. Seitdem die Hühner da sind, warten sie all morgendlich am Frühstücksbüffet und holen sich ihre Portion Körnerfutter.

 

 

Es piepst und tschilpt und gackert und krächzt - die Frage nach dem Sinn stellt sich nicht (mehr).

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag!

 


Proschim, den 20. Mai 2021

 

Die Gartensaison ist schon lang eröffnet, die Abende sind nicht mehr so kühl und mit einer Jacke kann man durchaus eine Mahlzeit unter blühenden Apfelbäumen genießen. Bei uns singt die Nachtigall in der nahen Gestrüpphecke und ihre wunderbaren Konzerte begleiten den Abendschmaus.

Aber nicht nur ich, nein, alle meine Freundinnen haben einen schönen Garten und ab Anfang Mai erhalten wir regelmäßig Einladungen. Ich bedanke mich dafür gern mit einer Kleinigkeit und freue mich, wenn ein Lächeln über das Gesicht der Gastgeberin huscht.

In diesem Jahr habe ich Samenherzen hergestellt. Sie werden mit dem Samen nach oben in einen Topf oder in die Gartenerde gelegt, mit 1 cm Erde bedeckt, angegossen und feucht gehalten.

 

Ich habe nur Samen verwendet, die von Pflanzen mit essbaren Blüten stammen. So werden zukünftige Salate auch zum „Augenschmaus“.

 

 

 

Und so stellt Ihr ein Samenherz her:

Unlackiertes Bastelpapier (1) wird klein geschnitten oder gerissen (2) und mit reichlich Wasser etwa eine Stunde lang eingeweicht (3).

Mit einem Pürierstab die Papierschnipsel zerkleinern (4). Danach das Wasser durch ein Küchensieb ablaufen lassen. Mit den Händen die Masse ausdrücken (5 und 6).

Auf einem Tisch ein Handtuch mehrfach gefaltet legen. Ich habe vom Plätzchenbacken Herzausstecher für meine Samenherzen gewählt. Der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt. Auf das Handtuch den Ausstecher legen und ein paar Samen einstreuen (7). Nun die Papiermasse dünn darauf verteilen und mit dem Finger fest andrücken. Versucht, so viel wie möglich an Wasser auszudrücken, das im Handtuch aufgesaugt wird (8). Nun vorsichtig das Herz aus der Form drücken und auf einem extra Handtuch mindestens über Nacht trocknen lassen. Meine Herzen sind etwa 0,5 cm dick geworden und mussten, da ich noch zu viel Wasser in der Papiermasse hatte, etwas länger trocknen.

Viel Spaß beim Basteln und Verschenken!


Proschim, den 16. Mai 2021

 

Neben dem Juni ist der Mai der schönste Monat im Jahr, finde ich. Es grünt in allen Farbtönen und -schattierungen: hellgrün, gelbgrün, silbergrün, blaugrün... - mein Wortschatz reicht gar nicht aus, um die Grüntöne zu beschreiben.

Genießt den schönen Sonntag mit zwei Sträußen aus meinem Garten!


Proschim, den 02. Mai 2021

 

"Nur, wenn der Himmel weint, kann die Erde lachen." Und während gerade der erste Teil des türkischen Sprichwortes stattfindet, sitze ich am Schreibtisch. Viel Zeit zum Schreiben hatte ich in den letzten Tagen nicht. Ich freue mich über den leisen Landregen, der gerade über meinem Garten fällt und hoffentlich die Erde wieder lachen lässt.

Einen Garten am Rande eines aktiven Tagebaus zu gestalten, zeigt mir oft meine Grenzen. Neben vielen anderen Problemen, die ein Tagebau mit sich bringt, wie Lärm- und Staubbelastung oder fehlender Infrastrukturen, bedeutet das Fehlen von Grundwasser eine existenzielle Bedrohung vor allem für unsere alten Bäume. Und ich kann nichts tun, als ihnen beim Sterben zuzusehen. Die letzten beiden heißen Sommer ließen nun auch noch den Boden von oben bis in tiefe Schichten austrocknen.

Diese letzten beiden Jahre haben mich immer trauriger, hoffnungsloser und niedergeschlagener gemacht.

Nun, hier im Garten ist aber auch der Ort, wo ich als kleiner Mensch die Möglichkeit habe, selbst zu gestalten und die Natur als Natur zu bewahren. Der Garten ist der Ort, wo wir alle den Anfang oder den Unterschied machen können. Durch diesen Gedanken beflügelt, habe ich den Entschluss gefasst, meinen Garten fit für den Klimawandel zu machen. Ob dies gelungen ist, werden nachfolgende Generationen beurteilen müssen. Aber auch dieser Gedanke ist spannend.

In manchen Momenten wird mir in meinem Garten klar, wie klein der Mensch doch ist. Und dieser Moment fühlt sich gut und richtig an.

 

 

Bleiben wir bei den Sprichwörtern, diesmal ist es ein afrikanisches: "Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Der zweitbeste ist jetzt."

Aber zuerst müssen die toten und kranken entfernt werden. Zugegeben, es sind Nadelbäume wie die Fichte, die eigentlich nicht hier her gehören, aber trotzdem sind es grüne Lungen, die Wohnstätte, Nahrungslieferanten oder Obdach für andere waren. Und es wird Jahre dauern, bis neue Bäume ihre Höhe erreicht haben und die Lücken gefüllt sind.

Und nun? Welche Bäume und Sträucher sind geeignet, um zukünftige Stürme, Wasserknappheit und Hitze zu ertragen?

 

Zuerst habe ich nachgesehen, was von selbst wächst: Flieder, Ahorn und Esche. Danach habe ich mich für alte, fast vergessene, heimische Gehölzen wie Elsbeere oder Haferschlehe entschieden.

Drei andere robuste Schönheiten, die in den Garten Einzug gehalten haben sind der Amberbaum (Liquidambar styraciflua), eine Esskastanie (Castanea sativa) und die Weidenblättrige Birne (Pyrus salicfolius), die auch schon ihre Blüten geöffnet hat. Eine immergrüne Baummispel und die Kornelkische stehen noch in ihren Töpfen und warten darauf, die angefangene Hecke zu ergänzen.

Und zu guter Letzt dürfen natürlich die Wildrosen nicht fehlen. Die Hundsrose, die Rose Muliflora und die Hechtrose hatte ich schon im Garten. Nun ist auch noch eine Bibernell- oder Dünenrose hinzugekommen.

Der erste Sieger im Garten steht auf jeden Fall schon fest: Es ist die Artenvielfalt. Und ich hoffe sehr, dass nun noch mehr Hummeln, Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten zu Gast sein werden.

 


Proschim, den 03. April 2021

 

Nach den ersten warmen Tagen, die schon verführerisch lockten, weht heute ein eisiger Nordwind. Die Narzissen in ihren Osternestern lassen sich davon wenig beeindrucken. Und auch die Vögel zwitschern mit jedem Tag lauter.

 

 

Überall will es sprießen und wachsen.

Die Mirabellenbäume auf dem wilden Heckenweg haben sich mit ihren federleichten Blüten geschmückt, die sie in eine Wolke aus Marzipanduft hüllen.

Zum Platzen angeschwollen sind die dicken Knospen der Rosskastanie vor dem Haus. Und die Märzveilchen weben ihre Teppiche in blau, weiß und rosa. Ich liebe die Minis unter den Blumen. Schnell lassen sich mit ein paar Blüten zauberhafte kleine Sträußchen binden. Einfach in Omas altem Eierbecher arrangiert oder in der Schale des Frühstückseis bringen sie den Frühling auf jeden Tisch.

 

 

Für die Osterdekoration habe ich auch ein paar Eierschalen gesäubert. Innen einmal mit farblosem Nagellack ausgestrichen, halten sie auch problemlos das Wasser für ihre blumige Krone. Zusammen mit Wachteleierschalen, kleinen Deko-Eiern, Häschen und Moos ist der Tischschmuck im Handumdrehen fertig.

 

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Osterfest. Genießt den Frühling und bleibt gesund!

 


 

 

 

Ab Freitag, den 26. März 2021 ist es endlich so weit. Das Buch "Alte Geheimnisse und andere Geschichten vom Lande" ist dann wieder erhältlich und über diese Web-Seite zu bestellen.

 

Mehr unter Bücher.


Proschim, den 14. März 2021

 

Als ich Kind war, hatten wir Hühner - wie fast alle im Dorf. Sie waren nichts Besonderes. Am frühen Morgen wurden sie auf den Hof gelassen, wo sie scharrend nach Essbarem suchten, im Sand badeten und auf ihr Körnerfutter warteten. Wenn ich ehrlich bin, fand ich sie immer etwas einfältig.

Für das Futter bekamen wir im Gegenzug frische Eier, die wir gar nicht alle selbst verbrauchen konnten. Also wurden sie gesammelt, bekamen einen Stempel und am Montagnachmittag lief ich mit meinem Korb zur Sammelstelle im Dorf.

Bei uns war es üblich, dass die einzelnen Familien Zusatzbezeichnungen der jeweiligen Tätigkeiten, die sie ausübten, bekamen. Und so war ich also auf dem Weg zu Eier-Lehmann.

Jedes Ei wurde durchleuchtet, ob es nicht etwa angebrütet oder schlecht war. Ich fand das spannend. Fast annähernd so spannend wie die Gespräche der meist älteren Frauen, die sich auf einen Plausch bei Eier-Lehmann trafen.

Spannend war es auch, wenn ich nach dem Schlachten eines Huhnes den Magen öffnen durfte. Hühner besitzen keine Zähne. Ihr Magen ist mit Hunderten kleiner Steine gefüllt, die das Zermahlen der Nahrung übernehmen. Immer wünschte ich mir, zwischen den Steinen einen kleinen Schatz zu finden: Vielleicht ein Ringlein oder ein goldenes Steinchen? Heute muss ich darüber lachen.

Irgendwann kamen die Hühner dann wohl aus der Mode. Sie verschwanden aus dem Dorf und das ganz ohne Zutun von zugereisten Städtern, die sich über das frühmorgendliche Krähen der Hähne beschwert hätten.

All das ist lange her. Heute weiß ich, wie viele der Eier produziert werden, die wir im Supermarkt kaufen können. Ich weiß, was Kückenschreddern ist. Ich weiß um das Problem mit den Antibiotika. Und weil ich das alles nicht will und wir ein großes Grundstück haben, war der Entschluss schnell gefasst: Wir werden eigene Hühner halten.

Der neue Stall wurde in einen vorhandenen Schuppen integriert und der Auslauf mit einem "Rechen-Zentrum" kombiniert. Es sind noch sechs Tage, dann werden die neuen Bewohner einziehen. Seid gespannt auf Betty, Henny, Elly und Hanna, die gemeinsam mit Schorsch schon darauf warten, in die Lausitz zu ziehen.


Proschim, den 07. März 2021

 

Hatte ich im Dezember noch gemeint, dass bei uns der Winter verloren gegangen ist, war dieser Februar ein Februar! Er kam mit eisigem Atem und einem Mantel aus Schnee, der mit Eiskristallen gesäumt war. Wenn ich das Holz für unsere Kachelöfen holte, zwickten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich in meine Finger und unter meinen Füßen knirschte der Schnee.

Ich liebe es, wenn es schneit. Es ist die Zeit der Stille, alles ist gedämpft. Die Welt kehrt sich nach innen und Träume und Rätsel schweben in der klaren Luft.

Nun klopft der Frühling an die Tür. Der Garten blinzelt schon, aber so richtig wach scheint er noch nicht zu sein. Noch traut er der Sonne nicht, ist auf der Hut vor kalten, sternenklaren Nächten.

Mutig trotzt eine kleine, weiße Blume dem kalten Wind. Ich liebe Schneeglöckchen! Zeigen sie doch, dass die Herrschaft Väterchen Frosts gebrochen ist. Und immer, wenn ihre Zeit vorbei ist, bin ich besonders traurig, denn ich weiß, ich muss wieder ein Jahr warten, bis die kleinen Glöckchen im Garten erscheinen. Wie viele von der begrenzten Anzahl der Jahre, die ich sie überhaupt sehen kann, sind schon vorbei? Bei keiner anderen Blume habe ich dieses Gefühl.

 

Am Tag scheint die Sonne und mich hält es nicht mehr in den vier Wänden. Die Ranken des wilden Weins eignen sich am besten, kleinen Darstellern eine Bühne zu bauen. Ohne Hilfsmittel halten die langen Triebe, zu einem Kranz gewunden, ganz von selbst. Trockenes Gras ergänzt das Rund und fertig ist die erste Frühlingsdeko.

Ob als Solist, mit Schnee, Primel, Schneeglöckchen oder Vögelchen, so ein Kranz macht immer eine gute Figur.

Auch Nester oder Kugeln können mühelos aus den Ranken hergestellt werden. Wie bei einem Wollknäuel wickelt ihr einfach so lange, bis die gewünschte Größe der Kugel erreicht ist.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Vorfrühling.


Proschim, den 27. Februar 2021

 

Die ersten Stare sind da! Zumindest habe ich heute die ersten gesehen.

Und mit ihnen ist die Zeit für eine neue Geschichte gekommen:

 

 

Der Star im Apfelbaum

 

Am Stamm eines alten Apfelbaumes hämmerte nun schon seit vielen Tagen ein junger Specht und sein Klopfen klang durch den ganzen Garten.

Viele Stunden hatte er Span um Span aus dem Holz geschält und dabei auch so manchen Wurm und einige fette Maden gefunden, die er sich sofort schmecken ließ. Aber eigentlich war es nicht das Futter, das ihn so unermüdlich arbeiten ließ - nein, er wollte eine Höhle bauen, die erste in seinem Leben. Mit dieser Wohnung wollte er eine Spechtfrau beeindrucken, die dann vielleicht zu ihm ziehen und mit ihm gemeinsam eine Familie gründen würde. Aber wenn man so manches Mal seine Pläne macht, kommt am Ende doch alles anders ...

 

Wenn Ihr wissen wollt, wie die Geschichte weiter geht, dann bestellt Euch mein Kinderbuch "Alte Geheimnisse und andere Geschichten vom Lande".

Mehr unter Bücher. Das Buch könnt Ihr online hier bestellen.

Viel Spaß beim Lesen!


Proschim, den 10. Januar 2021

 

"Mein Dorf ist rund", tschilpte der Spatz auf dem Weg zu seinem zu Hause.

"Ein rundes Dorf, dass ich nicht lache", prustete die Taube. Wer hat denn so was schon gehört?"

"Du wirst schon sehen", antwortete der Spatz. "Die runden Dörfer sind die schönsten!"

 

Ach ja, ich liebe die Rundlingsdörfer im Wendland! Und wie Ihr sehen könnt, hatte ich beim Zeichnen tatkräftige Unterstützung durch Kater Felix.


Proschim, den 20. Dezember

 

Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen wunderbaren 4. Advent.


Proschim, den 18. Dezember 2020

 

Mein Garten wartet seit Jahren auf die weiße Decke, unter der es sich gut schlafen lässt. Der Winter scheint bei uns verloren gegangen zu sein.

Trotzdem gehe ich jeden Morgen in den Garten, um die Vögel zu füttern.

Die Blumentöpfe habe ich mit einer Mischung aus Kokosfett und einem Streufuttermix gefüllt. Vor dem Einfüllen der noch warmen Masse habe ich einen Kokosstrick durch die Wasserablauföffnung des Topfes gezogen. Er dient oben, zur Schlaufe gelegt, zum Aufhängen des Topfes und unten als Landungshilfe für die gefiederten Freunde. Der Schmuck auf dem Topf ist mit der Heißklebepistole befestigt oder wurde am Strick festgebunden.

Das "Hundertwasser-Vogelhaus" ist aus Resten von Eichenbrettchen gebaut. Einen Bauplan gab es nicht, verwendet wurde alles, was sich in der Restholzkiste befand.

Den Futterdiamanten habe ich nach einer Anleitung in der aktuellen LandLust nachgebaut. Der Haselstrauch wächst direkt an der Hauswand und muss immer wieder zurückgeschnitten werden: Die Zweigstückchen waren perfekt zum Bauen.


Proschim, den 13. Dezember 2020

 

Der dritte Advent ist heute. Und während andere Orte im Schnee versinken, warten wir hier in der Lausitz noch auf den Winter.

Wer kennt sie noch, die Eisblumen? Diese wunderschönen Eiskristalle, die auf Scheiben einfach verglaster Fenster wuchsen, wenn die Raumluft kondensierte und es draußen klirrend kalt war.

Auf meinen Kerzengläsern habe ich auch Kristalle wachsen lassen. Sie schmelzen nicht in gemütlich warmen Stuben und auch die Kerzenflamme kann ihnen nichts anhaben.

Wie es geht? Ganz einfach: Ihr streut grobkörniges Salz auf den Grund des Glases, bedeckt dieses mit Wasser und stellt das Glas an einen warmen Ort, etwa das Fensterbrett über einer Heizung. Bei mir standen sie auf unserem Kachelofen. Nach einem Tag könnt ihr schon sehen, wie die Salzkristalle an den dünnwandigen Gläsern empor wachsen. Besonders eignen sich schmale, hohe Gläser. Bei Bedarf kann etwas Wasser nachgegossen werden. Viel Spaß!

 


Proschim, den 04. Dezember 2020
Geh in den Garten am Barbaratag.
Geh zum kahlen Kirschbaum und sag:
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es gescheh‘n:
Wir feiern ein Fest wie der Frühling so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir!
Ist er auch kahl, ich nehm‘ ihn mit mir.
Und er wird blühen in leuchtender Pracht
mitten im Winter in der Heiligen Nacht.“
- Josef Guggenmoos -

Proschim, den 26. November 2020

 

 

Wie wäre es mit einem Tipp für ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk?

 

Der kleine Rucksack hat die Maße 17 x 18 x 8 cm.

Er ist aus doppelt wattierter Bio-Baumwolle genäht und in drei Farben: rot-, blau- oder hell-grün-kariert erhältlich.

Durch verstellbare Träger kann er zum mitwachsenden Begleiter werden. Außerdem hat er eine eingenähte kleine Innentasche und wird über einen Klettverschluß geschlossen. Ent-standen ist er in der Nähstube eines Lausitzer Dorfes. Da jeder Rucksack ein Unikat ist, können kleine Abweichungen vom abgebildeten Muster auftreten. Einziger Wermutstropfen: Der Elefant kann nicht mitbestellt werden. Dafür kann aber jeder sein eigenes Kuscheltier mit auf Reisen nehmen.

 

Zu bestellen ist der Rucksack auf dieser Seite unter Kontakt. Er kostet 39,50 Euro.


Proschim, den 15. November 2020

 

"Immer weiter gingen die Erkundungsflüge der vier Freunde. Vergebens waren die Ermahnungen der Eltern.

„Flieg nicht so weit auf das Meer!“, sagten die Kräheneltern.

„Pass auf, dass du dich im Landesinneren nicht verirrst!“, ermahnten die Möweneltern.

„Warum musst du immer die sichere Stadt verlassen?“, wollten die Taubeneltern wissen.

„Dass du dir bloß nicht den Magen verdirbst, bei all den fremden Speisen“, waren die Spatzeneltern besorgt.

Doch all die Ermahnungen, Klagen und Sorgen verklangen fast ungehört. Die vier so verschie-denen Freunde lebten nach dem Motto: Wenn man einen Freund hat, bekommt man zu seiner Welt auch noch die des anderen geschenkt. Aber wir, wir sind sogar zu viert!

Vier Freunde, deren Welt größer und bunter und wunderbarer war, als wenn jeder unter seinesgleichen geblieben wäre."

 

So liest sich das Ende meines nächsten Buches. Ja, manchmal fange ich mit dem Ende an... Aber bis dahin bestehen die vier Freunde so manches Abenteuer. Seid gespannt!

Diesmal zeichne ich die Bilder zu den Geschichten auch selbst. Der Anfang ist gemacht!


Proschim, den 12. November 2020

 

Zeit für eine neue Geschichte? Auf geht`s:

 

Alte Geheimnisse

 

Es ist jetzt viele, viele Jahre her, da stand an eine alte Scheune gelehnt ein mächtiger Holunderbusch.

Im Winter, wenn der kalte Ostwind den Menschen die Tränen in die Augen trieb, sah er sehr hässlich aus: Seine krummen und rissigen Äste schienen so morsch, dass es aussah, als würden sie jeden Moment zu Boden stürzen. Schwarze Pusteln bedeckten die Rinde und niemand würdigte ihn eines Blickes.

Nun ist es aber so, dass der Winter nicht ewig dauert und kaum begann das Frühjahr, erwachte ein kleiner Geist, der im Holunder wohnte, aus seinem Winterschlaf. Wie sah er aus? Nun ja, genau kann ich es nicht mehr sagen, dazu ist das alles schon zu lange her. Auf jeden Fall hatte er graue Augen, eine kleine gerade Nase und er trug manchmal eine Mütze. Und er trug sie so, dass seine Ohren gerade noch unter dem Mützenrand hervorschauten.

Er wohnte noch nicht lange in dem Holunderbusch oder überhaupt auf der Erde. Kleine Geister sind viel unterwegs; mal hier, mal dort treiben sie Unfug und Schabernack bis sie alt genug sind, eine Aufgabe zu übernehmen.

Irgendwann bekommt jeder Geist in seinem Leben einmal Post. Manche Briefe sind in Sternen versteckt und wenn sie zugestellt werden, kann man das am Sternenschweif, der über den Himmel flitzt, sehen. Andere Briefe stecken in Wassertropfen, die ihrem Empfänger geradewegs auf die Nase fallen und wieder andere werden mit Blättern von Bäumen geweht.

Unserem kleinen Geist schwebte seine Post ans Schirmchen einer Pusteblume geknotet genau in den Schoß, als er überlegte, wie er den dicken graugestreiften Kater erschrecken könnte, der faul in der Sonne lag.

Sofort war der Kater vergessen. Neugierig öffnete er den Knoten und augenblicklich entrollte sich ein helles Blatt Papier.

Der Brief sah wunderschön aus, denn die Buchstaben schienen aus tausenden kleinen Blütensternchen des Holunders zusammengesetzt zu sein. Das war seltsam, hatte er doch gestern noch, als er durch das hohe Fenster schaute, die geraden Striche gesehen, mit denen die Kinder in der Dorfschule ihre Buchstaben an die Tafel malten.

Mühsam begann er die einzelnen Buchstaben zu entziffern; ach hätte er nur besser aufgepasst, als man es ihm erklärte. Endlich hatte er die einzelnen Buchstaben zu Worten zusammengesetzt und dann las er laut:

 

Es wohnt im Holunder die heilende Kraft,

die kranke Menschen gesund wieder macht.

Hilf' zu erhalten die alte Kunde,

trage sie weiter von Mund zu Munde!

 

Wenn Ihr wissen wollt, wie die Geschichte weiter geht, dann bestellt Euch mein Kinderbuch "Alte Geheimnisse und andere Geschichten vom Lande".

Mehr unter Bücher. Das Buch könnt Ihr online hier bestellen.

Viel Spaß beim Lesen!


Proschim, den 05. November 2020

 

Es ist an der Zeit, um wieder kreativ zu sein!

Die Saison der Pusteblumen ist in diesem Jahr eigentlich vorbei. Wirklich?

Ich denke, Pusteblumen kann man immer im Garten haben, oder? Alles, was Ihr braucht, um die Pusteblumensaison zu verlängern, ist Zeit, Draht, einen kleinen Styroporball und eine Zange. (Bild 1)

Für den Stiel der Schirmchen schneidet Ihr etwa 25 cm lange Stücke dicken Silberdrahtes zu. Das Schirmchen selbst besteht aus 0,37 x 170 mm Silberdraht verzinkt. Ich habe immer 24 dieser Drähte in der Mitte geknickt (Bild 2 und 3) und mit dem 25. zusammen gebunden (Bild 4). Ein wenig Geschick und Kraft benötigt man, um nun den Stiel an das Schirmchen zu winden (Bild 5). Nun nur noch die einzelnen Drähte auseinanderbiegen (Bild 6). Fertig ist das Schirmchen.

Ich habe die Styroporkugel, die einen Durchmesser von 5 cm hat, mit feinem Silberdraht umwickelt, sie dann mit Hilfe einer Heißklebepistole auf einem Eisenstab befestigt und die einzelnen Schirmchen, ebenfalls mit Hilfe der Heißklebepistole, in die Kugel gesteckt und befestigt.

Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?


Proschim, den 02. November 2020

 

Wir haben seltsame Zeiten, die seltsame Worte hervorbringen. Im Moment gibt es einen LockDownLight. Für alle die, die jetzt zu Hause sind, weil die Kita geschlossen hat, oder weil sie einfach kleine Erzählungen mögen:

Hier eine Geschichte aus meinem 1. Kinderbuch: "Alte Geheimnisse und andere Geschichten vom Lande"

 

Winterschlaf

 

An einem Feldweg, direkt hinter Schmetterlingshausen, wuchs eine stolze Eiche. Sie war noch eine junge Eiche, denn sie zählte erst 54 Jahre. Das ist für Eichen gerade das Alter, in dem sie, wenn sie Menschen wären, zum ersten Schultag aufbrechen würden.

Diese Eiche nun hatte zwei Freunde, die schon viel in der Welt herumgekommen waren, wie es ihr schien. Der eine hieß Racko und war ein prächtiger Rabe mit pechschwarzem, glänzendem Gefieder und lustigen Augen, denen nichts entging. Er war etwas eitel und fand, er sei der schönste Rabe auf der ganzen Welt. Seine Frau Rabea lachte oft über ihn, aber im Grunde ihres Herzens wusste sie, dass sie niemals einen besseren Mann finden würde.

An einem windigen Abend im Spätherbst trug sich nun diese Begebenheit zu: Schon von weitem konnte die junge Eiche hören, dass sie bald Besuch bekommen würde.

 

Wenn Ihr wissen wollt, wie die Geschichte weiter geht, dann bestellt Euch mein Kinderbuch "Alte Geheimnisse und andere Geschichten vom Lande".

Mehr unter Bücher. Das Buch könnt Ihr online hier bestellen.

Viel Spaß beim Lesen!


Proschim, den 16. Oktober 2020

 

Zuerst hielt ich sie für eine seltsame Hummel: Dick, schwarz und behaart saß sie auf einer Stufe der Treppe, die zum Boden führt. Ein kurzer Lichtstrahl ließ plötzlich einen ihrer Flügel wunderschön blauviolett schimmern. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gesehen. Meine Neugier war geweckt:

Es ist eine "Große Blaue Holzbiene" auch "Blauschwarze" oder "Violettflüglige Holzbiene", die da auf unserem Boden höchstwahrscheinlich den Winter verbringen will.

Diese wärmeliebende, große Wildbienenart ist in Süd- und Mitteleuropa heimisch.

Bis in die 1980er Jahre war sie in Deutschland nur aus der Oberrheinebene bekannt. Seit 2003 besiedelte sie erfolgreich weitere Regionen in Deutschland. Voraussetzung waren hohe Jahresmitteltemperaturen sowie eine relativ hohe Sonnen-scheindauer. Aufgrund der Klimaerwärmung ist sie inzwischen weit verbreitet. Den ersten Nachweis in Sachsen gab es vermutlich 2005.

Wir haben sie mit einem Klecks Honig - zur Stärkung - in den Winterschlaf geschickt. Na dann: Wir sehen uns im nächsten Frühling!


Proschim, den 01. Oktober 2020

 

Ich liebe den Herbst! Zu dieser Jahreszeit kann ich so richtig aus dem vollen Angebot der Natur schöpfen, sei es nun bei der Tischdekoration oder in der Küche. 

Für meine Blumendekoration habe ich neben Rosmarin auch Zier-äpfel, Minigurken, Hagebutten und kleine Kürbisse verarbeitet.